Read e-book online »Alltagswelten« obdachloser Frauen: Theaterpädagogik als PDF

German 16

By Almut Kipp

ISBN-10: 3862262480

ISBN-13: 9783862262489

ISBN-10: 3862269167

ISBN-13: 9783862269167

Obdachlose Frauen stellen noch immer ein soziologisch schwer fassbares Phantom dar, bewegen sie sich in ihrem täglichen Daseinskampf doch mehr oder weniger anonym innerhalb unserer Gesellschaft. Einige sammeln Pfandflaschen, andere durchforsten die Abfallcontainer in den Hinterhöfen der Lebensmittelfilialen. Bisweilen tauchen sie in niederschwelligen Hilfeeinrichtungen auf, bleiben ansonsten aber unsichtbar…

Ausgehend von stadtsoziologischen Raum- und Aneignungsstrategien werden – neben rechtlichen Problematiken - die weibliche Wohnungs-/ Obdachlosigkeit im Sinne des Lebenslagen-Ansatzes untersucht, wobei ihre spezifischen Lebensverhältnisse und subjektiven Deutungsmuster ebenso wie ihre Überlebens- und Bewältigungstaktiken innerhalb realer „Alltagswelten“ als ein Strukturmerkmal für die gesellschaftliche und geschlechtsspezifische Ver-teilung von Chancen und Risiken analysiert werden.
Ferner wird der Frage nachgegangen, ob über Theaterpädagogische Ansätze eine (Re)Integration obdachloser Frauen als Repro-duktion der sozialen und geschlechtlichen Ordnung erreicht werden kann.

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Steinzeit und Sternzeit: Altägyptische Zeitkonzepte by Jan Assmann PDF

Der ägyptische Zeitbegriff hat zwei Eigentümlichkeiten: erstens gibt es nicht einen, sondern zwei Begriffe für das, was once wir ›Zeit‹ nennen, und zweitens können wir diese Begriffe zugleich mit ›Zeit‹ und mit ›Ewigkeit‹ wiedergeben.
Sie bezeichnen die Zeit in ihrer Gesamtheit, ihrer unabsehbaren Fülle. Jan Assmann untersucht die Bedeutung dieses dualen Zeit/Ewigkeitsbegriffs in fünf Schritten. Im ersten Teil wird diese Zweiteilung der Zeit aus der Aspektopposition des ägyptischen Verbalsystems abgeleitet, das sich nicht, wie das uns vertraute auf die drei Zeitstufen Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft, sondern auf die zwei Aspekte Imperfektiv/Perfektiv (unabgeschlossen/abgeschlossen) bezieht und mit verschiedenen Symbolisierungen und Personifikationen in Verbindung gebracht. Die eine Zeit der unendlich in sich kreisenden Bewegung, aus der die Zeiteinheiten der Stunden, Tage, Monate, Jahre hervorgehen ist die »Sternzeit«, die Zeit des Sonnengottes, die andere Zeit der unwandelbaren Dauer ist die »Steinzeit«, die Zeit des Osiris.
In einem zweiten Schritt wird diese Unterscheidung inhaltlich konkretisiert als »kosmische« und »moralische« Zeit. Die kosmische »Sternzeit« ist die Zeit der Riten, durch deren Vollzug sich der Mensch in die kosmischen Ordnungen eingliedert. Die »Steinzeit« der Grabmonumente, in denen sich der Mensch ins Gedächtnis der Nachwelt einzuschreiben hofft, ist die Zeit der Rechenschaft und der Geschichte. Speziell dem ägyptischen Umgang mit Geschichte widmet sich der dritte Teil. Hier geht es um den engen Zusammenhang von Zeit, Geschichte und Staat (Königtum), der für das ägyptische Zeitverständnis charakteristisch ist. Der vierte Teil behandelt den Unterschied von linearer und zyklischer Zeit, Irreversibilität und Reversibilität, Steinzeit und Sternzeit unter dem Gesichtspunkt des Endes, das in beiden Dimensionen jeweils ganz unterschiedliche Formen annimmt.
Im letzten Teil untersucht Assmann den grundlegenden Wandel des ägyptischen Zeitdenkens in der 2. Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. Die aus der Bewegung der Sonne um die Erde ausströmende Sternzeit füllt sich immer mehr mit dem Inhalt von Schicksal und Geschichte, die Zeit, und mit ihr das menschliche Leben und das Geschick des Landes, wird »in Gottes Händen« gedacht.

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134) Auf der Grundlage von Erkenntnissen aus der Frauengesundheitsforschung sowie nationaler Gesundheitsberichte des 51 BMFSFJ (erster für den Zeitraum von 1998-2000) liegt heutigen Gesundheitskonzepten ein Lebensweltbezogenes Verständnis von Gesundheit und Krankheit bei Frauen zugrunde, demzufolge sich subjektive Deutungen des Krankheitszustandes/ körperlichen Wohlbefindens im Lebenslauf durch Körperereignisse, die soziale Eingebundenheit, unterschiedlichen Erwerbsstatus und die Anzahl eigener Kinder verändert und damit die funktionale Lebensfähigkeit bestimmt (vgl.

Etwas mehr als die Hälfte der Frauen leben allein (59%), während fast alle als wohnungslos registrierten Männer zu 92% alleine leben und nur 5% in einer Paarbeziehung ohne Kinder sind. Von allen Befragten besaßen 11% nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Bei 21% beruhte der Wohnungsverlust auf einer Kündigung durch den Vermieter, bei 15% auf Räumung wegen Mietschulden und bei 16% auf Räumung aufgrund anderer Probleme. 15% hatten selbst gekündigt und 33% sind ohne Kündigung ausgezogen. 33 Etwa 60% der Betroffenen waren nur für einen begrenzten Zeitraum bis zu einem Jahr wohnungslos.

Hintergründig beschrieben sie hiermit jedoch ihre subjektiv wahrgenommene strukturelle, berufliche sowie wirtschaftliche Benachteiligung.

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»Alltagswelten« obdachloser Frauen: Theaterpädagogik als Methodik der (Re)Integration by Almut Kipp


by Christopher
4.4

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